Der Fuß des Menschen ist sehr komplex aufgebaut. Er besteht aus
26 Knochen die über 33 Gelenke miteinander verbunden sind. Die Füße
beinhalten damit ein Viertel aller menschlichen Skelettknochen, von
denen man insgesamt etwas mehr als 200 besitzt. Man kann den Fuß
"grob" in drei Abschnitte einteilen: Fußwurzel, Mittelfuß
und Zehenpartie. Etwas genauer betrachtet besteht ein Fuß aus Zehen,
Ballen, Sohle, Ferse, Spann (Fußrücken) und Rist (Außenkante).
Das Körpergewicht wird hauptsächlich durch die drei Punkte
Ferse, Großzehenballen und Kleinzehenballen getragen. Ferse und
Fußballen tragen allein drei Viertel des Körpergewichts.
Zur Polsterung und um Stöße zu dämpfen besitzt die Fußsohle
einen Unterbau aus einem Fettkörper.
Obwohl die Füße tagtäglich besonders stark strapaziert werden,
werden sie allzu selten in die tägliche Körperpflege einbezogen. Da
die Fußsohlen - neben den Innenhandflächen - die meisten
Schweißdrüsen am Körper aufweisen, kommt es aufgrund von
gefühlsmäßigen oder körperlichen Reizen zu Feuchtigkeitsabgaben.
Dabei bildet sich im Bereich des wohlverpackten Fußes im meist
ungelüfteten Schuh sofort ein feuchtwarmes Klima, welches eine Reihe
von Folgereaktionen auslösen kann:
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Auflockerung der obersten Schicht
der Hornhaut
-
Förderung des Wachstums auf der
Haut befindlicher Mikroorganismen
-
Bildung von Abbau- bzw. Zersetzungsprodukten und damit eines
unangenehmen Geruches.
Neben dem richtigen Schuhwerk, das helfen kann, so zahlreichen
Fußproblemen vorzubeugen wie müden, geschwollenen und kalten Füße,
Brennen, Hornhaut und Schwielen, Hühneraugen, Druckstellen und
Fußschweiß, Senk- und Plattfuß sowie Fußpilz, spielt auch die
regelmäßige Pflege für die Fußgesundheit und als Wohlfühlfaktor
eine wichtige Rolle. Zunehmend lernen die Menschen, die Füße in die
allgemeine Körperpflege einzubeziehen. Wer Fußpflege regelmäßig
betreibt, merkt sehr schnell, dass den Füßen diese Pflege gut tut.
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