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Rein biologisch betrachtet sind Haare
so genannte Anhangsgebilde der Haut. Sie bestehen aus verhornten
Epithelzellen (Epithel = Deckgewebe).
Das Haar setzt sich zusammen aus
Haarwurzel und herausragendem Haarschaft. Die Wurzel wird durch die
in der Haarpapille befindlichen Blutgefäße und Nerven mit den
notwendigen Nährstoffen versorgt. Körperhaare haben eine wesentlich
kürzere Wachstumsphase als Kopfhaare. Ob die Behaarung am Körper
stärker oder weniger stark ausgeprägt und über den Körper
verbreitet ist, hängt mit unterschiedlichen Erbanlagen zusammen.
Aber auch Hormone, insbesondere männliche Geschlechtshormone
(Androgene), können das Erscheinungsbild der Körperbehaarung
beeinflussen. Frauen haben vorzugsweise auf dem Kopf, unter den
Achseln und in der Schamregion einen mehr oder weniger kräftigen
Haarwuchs.
Die Körperhaare können das
ästhetische Empfinden stören. Um lästige Behaarung an bestimmten
Körperpartien wie zum Beispiel Armen, Beinen, Achselhöhlen und
Gesicht zu entfernen, bieten sich grundsätzlich mehrere
Vorgehensweisen an. Ganz egal, welche Methode der Haarentfernung man
wählt, danach wachsen die Haare nicht schneller und auch nicht
dichter! |