Einträge für Traditionelle Chinesische Medizin in Hamburg
Die Spannung aus Ihrem System nehmen, Sie mit Hilfe der Akupunktur und anderen Heilverfahren der Traditionellen Chinesischen Medizin wieder mit Ihrem eigenen Selbst in Einklang bringen. Darauf stimme ich Ihre individuelle Behandlung abstimme.
Thomas Zimmermann - 040 27 80 94 57Die Traditionelle Chinesische Medizin unterscheidet sich deutlich von der wissenschaftlich orientierten westlichen Medizin.
In der Traditionellen Chinesischen Medizin werden keine psychischen Leiden im eigentlichen Sinn behandelt, weil man von einem ganz anderen Krankheitsverständnis ausgeht. Emotionale Störungen werden zwar als Krankheitsursache anerkannt. Psychische Erkrankungen behandelt man allerdings über eine Harmonisierung des jeweils betroffenen Organfunktionskreises (zum Beispiel bei Angst: Stützung des Nierenfunktionskreises).
Ganzheitliche Betrachtung
Die Traditionelle Chinesische Medizin versteht den Körper als ein zusammenhängendes System, in dem alle Körperteile, Organe und Organsysteme durch Energiebahnen miteinander verbunden sind. Gesund ist ein Mensch dann, wenn sich alle seine Energien in Harmonie und im Gleichgewicht befinden. Krankheiten und ihre Symptome werden in der Traditionellen Chinesischen Medizin als Störungen des Energieflusses im Körper beschrieben. Dabei hat sie auch eine eigene Art von Fachsprache entwickelt. So kann man z.B. Wörtern wie Funktionskreis, Leitbahn, Yin und Yang begegnen.
Der menschliche Körper ist nach dem Verständnis der Traditionellen Chinesischen Medizin zwischen den beiden Polen Yin und Yang „aufgespannt“ und somit ein Abbild natürlicher Harmonie. Gesundheit bedeutet in dieser Sichtweise Einklang zwischen dem Menschen und seiner Umwelt, also eine Harmonie der Energien. Die Energie, die den Menschen in den 14 Leitbahnen durchströmt, wird Qi (sprich: tschi) genannt.
Diagnose
Durch die Diagnosestellung versucht der chinesische Arzt nun, Rückschlüsse auf das Qi (bzw. seine Störungen) zu ziehen. Wichtig hierfür ist eine detaillierte Diagnose durch Bewertung des Befindens unter Berücksichtigung einiger psychischer, sozialer und sogar klimatischer Faktoren.
Die Diagnosestellung erfolgt in der Traditionellen Chinesischen Medizin nicht nur über Befragung des Patienten, sondern auch über das Sehen, Betrachten, Hören, Riechen und Betasten des Kranken. Die Bewegungen, Hautfarbe, Konstitution und der Geisteszustand eines Patienten werden beobachtet sowie die Augen, Nase, Lippen, Zähne, Extremitäten und Fingernägel untersucht. Durch das Hören (der Stimme, der Atmung, des Hustens) und durch das Riechen (der verschiedenen Körpergerüche) gewinnt der Arzt weitere Informationen über den gesundheitlichen Zustand eines Patienten. Dadurch entsteht ein umfassendes Bild, das durch zwei weitere, klassische Diagnoseformen ergänzt wird: die Zungen- und die Pulsdiagnose.
Zungendiagnose: Bei der Zungendiagnose geben die Form und die Größe der Zunge, die Farbe und Beschaffenheit, sowie Art und Farbe des Zungenbelages Auskunft über das Leiden des Betroffenen. Bestimmte Oberflächenzonen der Zunge werden bestimmten Organen zugeordnet.
Pulsdiagnose: Bei der Pulsdiagnose befühlt man die Arterien der Handgelenke. Ein erfahrener Arzt kann über 30 verschiedene Pulsqualitäten erkennen und diagnostisch bewerten.
Die umfassenden Diagnoseformen der Traditionellen Chinesischen Medizin eignen sich gut, um Funktionsstörungen im Organismus festzustellen. Krankhafte Organveränderungen (wie zum Beispiel beim Krebs) werden jedoch unter Umständen nicht rechtzeitig erkannt.
Technik der Traditionellen Chinesischen Medizin
Die Traditionelle Chinesische Medizin kennt verschiedene Möglichkeiten, Yin- und Yang-Energien auszugleichen, unter anderem:
Wie wird die Traditionelle Chinesische Medizin eingesetzt?
Im heutigen China wird die Traditionelle Chinesische Medizin bei einfachen Beschwerden, funktionellen Störungen und chronischen Leiden in Anspruch genommen. Traditionelle Arzneimittel werden zur Unterstützung bei der Behandlung chronischer Krankheiten und als Ergänzung zu westlichen medizinischen Maßnahmen bei schweren Organerkrankungen gebraucht.
Von den chinesischen Behandlungsformen haben die Akupunktur und die Akupressur in Europa bisher die weiteste Verbreitung gefunden. In Deutschland wie auch in Europa ist zur Zeit die traditionelle Phytotherapie (Therapie mit pflanzlichen Heilmitteln) sehr beliebt. Ebenso wenden immer mehr Menschen bei uns die Übungen des Tai Chi Chuan an.
Qualimedic.com AG
aktualisiert am 17. 05. 2012